Mittwoch, 21. Oktober 2009

Ach, was war das kalt...

Kälte? Nee, das geht garnicht!
Irgendwie hat man vergessen bei der Eintracht die Heizung anzustellen! Puuh, war das kalt! Naja, es hätte schlimmer kommen können, so zum Beispiel wenn man Hannover-Fan gewesen wäre :-)
Und dann die wilde B-Day Feier im Irish Pub am Hauptbahnhof. Ist dort wieder viel Alkohol geflossen, aber leider ohne uns! Training beginnt im Kopf!

Programm der Woche 7:
Mo - Swim Technik 2,5km
Di - Tempo 6x1000 in 3:40min (gesamt 13,6km)
Mi - Dauerlauf in 4:27min (gesamt 15,5km) & Swim 3km
Do - Crosser 45,7km & Dauerlauf in 4:37min (gesamt 26km)
Fr - Swim 2,6km
Sa - Crosser 15,8km
So - Tempo 3x2000 in 3:50min (gesamt 13km)

Nur lockere 68,1 Lauf-Km, aber die fühlen sich schon wieder wie 120an! Aber ich mache mir keine Sorgen, denn ich habe gut gearbeitet und ausserdem kenne ich das Gefühl. Mein Körper macht das wohl schon absichtlich, denn sonst wäre es doch langweilig, wenn alles gut wäre.

Was gibt's Gutes von der Fobi in Bad Nauheim?
Jetzt bin ich endlich auf die Formeln gestossen die uns schneller machen!!!!!

     a) F = m x g + m x a [ = Kg x a = Kg x m/s² ]
     b) P = F x v [ = Kg x m/s² x v = Kg x m²/s³ = Nm/s = Kg x m²/s³]
     c) 5-10 Rm = Krafttraining mit Intensität > 80%
     d) 11-25 Rm = Leistungstraining mit Intensität 55-80% entspricht 
         auch KA 
     e) 3min/ >25 Rm = Ausdauertraining mit Intensität < 55%


Ein sehr interessantes Gebiet und da lobe ich mir die Wissenschaft! Danke an die Sportwissenschaftler (obwohl manche 6.-semstler noch die Muskeln in Annäherung dehnen wollen!!!!! - keine Ahnung von Funktion, aber Trainer sein wollen).
A) zeigt einfach auf, das die Kraft abhängig ist von der Masse (ist doch klar) und der Beschleunigung!!!! Das bedeutet natürlich, dass wenn ich im Training bin und über Wochen anabole lokale Effekte haben möchte, muss ich ständig einen angepassten Reize auf die Homöostase erzielen. Am Anfang reicht natürlich das unter c) genannte Krafttraining aus, doch später sollte man als zusätzlichen Reiz die Beschleunigung erhöhen, dabei aber nicht in die weiterlaufende Bewegung ausweichen!
Als praktischer Bezug wären Tempoläufe auf der Bahn durchzuführen nahe an der "Kotzgrenze".
Die Leistung in b) wird durch die Kraft und die Geschwindigkeit bestimmt. Dies bedeutet, dass man einfach seine Hausrunde hin und wieder 5min schneller absolvieren sollte, um einen neuen Reiz zu setzen. Auch bekannt unter Tempodauerlauf.
C) zeigt ein sehr effektives Krafttraining. Die Intensität liegt dabei gemessen an der Rm ( = Repetition max) zwischen 80-100%. Und das soll weh tun :-)
Wie man bei d) erkennen kann dreht es sich hier um das Zwischending ("nicht Fisch, nicht Fleisch") zwischen Ausdauer und Kraft. Das bedeutet auch, das es nicht die primäre Trainingsart ist, sondern einen bestimmten Zweck erfüllt. Dem muss ich aber noch genauer auf den Grund gehen!!! (auch wieder Tempodauerlauf)
Interpretation folgt....
E) stellt das Ausdauertraining dar. Bei einer Intensität von unter 55% kann sich der Muskel während der Beanspruchung wieder erholen, was eine Voraussetzung für die gute Ausdauerfähigkeit ist.

Diese blöden Formel!!! Um da wieder rein zu kommen, braucht es wieder viel Liebe!
Hier nun noch Ideen für die Bike von den Profis! Aeroposition!

1 Kommentar:

Tommy hat gesagt…

Hä...will doch auch schneller werden, Formeln?!Verstehe ich nicht,hm,nun,hoffe ja dass mir der Herr Bloginhaber alias Mr.Superfastrunner für die kommende Saison eine gewisse Trainingsplanunterstützung bietet,habe da schon wieder böse Körperzerstörpläne!Frohe Gute Nacht...und Du hast hervorragend gearbeitet!