Direkt zum Hauptbereich

IM Germany 2009

Ein langer harter Tag, der ziemlich früh begann (3.30h in der Früh) und dann auch noch sehr spät endete (Heinerfest).
Nachdem ich es endlich gepackt hatte aufzustehen und dann das übliche Prozedere mit Frühstück, Sachen packen usw abgeschlossen hatte, ging es wie immer nach Darmstadt zum Stefan. Dort war morgens um 4.30h Abfahrt zum Langener Waldsee. Danke für den Fahrdienst Lais!
Im vollen Auto (Lais, Stefan, Alex, Natalie und ich) ging es dann zum "kühlen" Naß.
Als erstes wurde die liebe Cecilia noch fertig gemacht und das brave Mädchen mit 2x10bar versorgt, dann in den Neo gesprungen, schell noch ein Küßchen für die Liebe und dann gings auch schon zum Warmlaufen.
Da ich diesmal das Glück besaß in der ersten Startgruppe um 6.45h (ich will nie wieder wann anders starten), war das Schwimmen ein Traum! Nach 56:22min kam ich aus dem Wasser, was eine neue Bestzeit bedeutete.
Nach komplikationsfreiem Wechsel ging es auf die Cecilia. Es hat ungefähr 20sek bis ich dann meine Getränkeflasche verloren habe :-( Nein, es war nicht die blöde Rechtskurve, sondern noch auf der Geraden mit dem unebenen Boden. Aufgrund dieser Arbeitsverweigerung meiner Getränkehalter, was an diesem Tag noch öfter passieren sollte (die armen Teilnehmer hinter mir), schickte ich Stoßgebete in den Himmel , das meine Mission nicht vorzeitig endet! Glücklicherweise konnte ich mich nach Bergen-Enkheim retten und habe erstmal eine Flasche Wasser auf "Ex" abgezogen.
Gut hydriert konnte ich mich meinem Fahrplan "sub 5-bikesplit" widmen... Nach kleinem Zwischentief bei Km 110-145 kam Kraft und Motivation zurück, das ich mich auf das anschließende Laufen freuen konnte.
Leider stieg mein Rollwiderstand so expotenziell an :-) , das ich "sub 5" mit 5:00:58h verfehlte (jetzt hab' ich keinen 36er Schnitt).
Aus der Lust am Laufen, wurde dann schnell ein "ich mach' nie wieder Triathlon"!!!! Es war heiß und anstrengend und ich hatte keine Lust mehr und die motivierenden Worte der Vereinsmitglieder, Freunden, Eltern, Freundin & meiner Verflegungsstelle Thommy konnten mich anscheinend doch im tiefen Unterbewußtsein dazu bewegen immer weiter zu laufen! Tortzdem war die Luft einfach raus und mein unrealistischer Versuch eine 3:10h zu laufen scheiterte mit einer 3:26:26h.
Ende vom Lied: 9:28:58h, neue Bestzeit. Verbesserung um 58min zum Vorjahr,M25 Platz 17 kein Hawaii, viel Üben bis zum nächsten Jahr.....
....AUA...
Nachdem schönen Zieleinlauf (endlich fertisch), schnellste mögliche Abfolge, Duschen-Massage-Freundin-Bierchen-Rest suchen :-)
Wir blieben dieses mal bis zur Finish-Line-Party, sollte man wirklich mal gesehen haben...danach ging es ab nach Darmstadt, um auf dem Heinerfest nochmal ein paar Regenerationsgetränke zu nehmen. Leider kamen Stefan und ich erst sehr spät dort an, so daß sich unsere Auswahl sehr beschränkte, wir doch aber irgendwo fündig wurden.....
Zielschluß für uns....???? ich sag' mal, ich hab' nicht auf die Uhr geschaut!!!!

Kommentare

Anonym hat gesagt…
Ich finde du hast ein geiles Rennen gemacht!!
Um fast 1std zu steigern ist der Wahnsinn!!!!!!!!!!!
Kussi

Beliebte Posts aus diesem Blog

19:32h in Frankfurt

Treffen sich an einem bestimmten Abend im Jahr tausende von Menschen um zu laufen. Durch die Hochhausschluchten der Mainmetropole zieht sich eine schier unendliche Menschenschlange. Alle Leistungsklassen kommen zusammen um diesem Spektakel beizuwohnen. "JP Morgan Corporate Challenge 2011"!!!! Team Mediloft für HfkK Dieses Jahr war ich zum ersten Mal "mitten drin, statt nur dabei" und muss anmerken, es handelt sich hierbei um einen verrückten Lauf! Eine Stunde vor dem Startschuss ist an ein Durchkommen und entspannten Aufstellen an der Startlinie nicht mehr zu denken. Eine viertel Stunde vor Beginn standen wir Schulter an Schulter in der gefühlten 20ten Reihe von vorne und versuchten unsere Postion zu verbessern! Nach dem Startsignal spurteten wir los, als würde es "nur" um 1000m Streckenlänge gehen und verschafften uns Platz wie im Crosslauf Richtung erste Kurve! Unglaublich!!! Yassir hatte mich gut eingestellt und wir konnten für ein gutes Te

Support 1

Caro und der Westerwaldtriathlon. Wie begann der Tag? Mit den Worten:" Meine Beine haben nichts drin, ich bin so schlecht!" :-) ist klar Herzchen... Nach zweimal Staffel stand nun der Einzelstart auf dem Plan. Start war in der ersten Startgruppe um 17h. Zu diesem Zeitpunkt war das Wetter noch in Ordnung, bevor es dann auf der welligen Radstrecke launisch wurde, aber was soll man im moment anderes erwarten? Nach dem Rad ging es dann auch noch auf eine wellige Laufstrecke. Caro beendete den Sprint als vierte Frau und erste in der AK! (Das hast du sehr gut gemacht) Siegerin war unsere liebe Nicole Best, die im Endspurt doch noch die Führende überholen konnte. Ich startet als Nicole-Ersatz in der Staffel als Schwimmer und wir holten der ersten Platz. Ergebnisse

Hawaii Part 1

Bericht aus Hawaii... - Rechts: Be One, eine Marketingagentur, die mich ab sofort unterstütz neue Sponsoren zu finden. Links: HfkK. Hilfe für krebskranke Kinder, ein Verein aus Frankfurt, der Kinder und Familien der Betroffenen unterstützt, um Kinder und Jugendliche zu heilen und sie in der schweren Zeit zu begleiten. – ...oder wie die Reise begann.  Tag 1, Donnerstag: Abreisetag!  Der Wecker klingelte um 4h in der Früh. Ab ging es zum Flughafen wo uns meine Eltern schon erwarten sollten.  8:20h sollte es offiziell losgehen, aber mir starteten leider mit einer halbstündigen Verspätung aus Frankfurt. Das erste Ziel hieß Chicago. Alleine bis dorthin war es ein unglaublich langer Flug. In Chicago durchliefen wir ein großes Chaos mit Einreise und Zoll, bei dem sich die Bediensteten viel Zeit ließen, um dann richtig zu hetzen, weil der nächste Flieger sonst auch wieder mit Verspätung gestartet wäre. Unser nächstes Ziel war Los Angeles. Hier durften wir angenehmere 1,5h verbringen. Ohne